Widerruf Immobilienkredit

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen führen dazu, dass Kreditnehmer alle gezahlten Tilgungsratenraten zurückerhalten.

Nahezu alle Verträge sind widerrufbar!

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Faktencheck Widerrufsrecht

Durch den Gesetzgeber wurde festgelegt, dass jeder Verbraucher einen Darlehensvertrag innerhalb von 2 Wochen widerrufen darf. Die Frist für das Widerrufsrecht beginnt jedoch erst, wenn der Verbraucher ordentlich über dieses Recht unterrichtet wurde. Eine fehlerhafte oder fehlende Widerrufsbelehrung führt dazu, dass die Frist bis zum Einlegen des Widerrufs nicht verstreichen kann – es besteht ein ewiges Widerspruchsrecht!

Durch Berichterstattungen im Fernsehen im Jahr 2013, gingen ca. 300 Darlehensverträge bei der Verbraucherzentrale ein. Diese stellte fest:

66% der Widerrufsbelehrungen waren fehlerhaft!

Doch nicht genug – der Europäische Gerichtshof hat mit einem Urteil am  26.03.2020 festgestellt, dass

fast alle Immobilienkredite seit dem 11.06.2010 mangelhaft sind!

Dieser Fehler in den Widerrufsbelehrungen sind wohl laut Verbraucherschützern bei den meisten Banken enthalten.

Folgen für den Verbraucher

Die Widerrufsfrist für den Verbraucher ist bei einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung noch nicht angelaufen. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer den Vertrag widerrufen und damit rückabwickeln kann. Das ist das sogenannte ewige Widerrufsrecht.

Der Widerruf wandelt den Darlehensvertrag in ein Rückabwicklungsschuldverhältnis. Das bedeutet, dass die Bank und der Darlehensnehmer erhaltene finanzielle Maßnahmen und Vorteile zurückzahlen müssen. Der Kreditnehmer erhält dabei die Rückzahlung von geleisteten Zins- und Tilgungsleistungen, neben einer Nutzungsentschädigung. Außerdem muss er, im Gegensatz zu einer Kündigung, keine Vorfälligkeitsentschädigung aufgrund der Vertragsauflösung zahlen.

Vorteile Im Überblick:

  • Erstattung aller Tilgungsraten
  • Keine Vorfälligkeitsentschädigung
  • Neufinanzierung mit niederiger Valuta
  • Ersparnis durch deutlich niedrigen Zinssatz bei Neufinanzierung

Voraussetzungen für den Widerruf

Sicher unter das ewige Widerrufsrecht fallen Verträge, die zwischen dem

10.Juni 2010 und 15.März 2016

Abgeschlossen wurden.

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Betroffene Banken

Der Beschluss des Bundesgerichtshofes bezieht auf einen aktuellen Streitfall zwischen der Sparda-Bank und einem Kunden. Der BGH gab hierdurch dem Kunden Recht, wodurch dieser den Vertrag ohne Vorfälligkeitsentschädigung rückabwickeln konnte.

Dieser Fehler in der Widerrufsinformation ist wohl laut Verbraucherschützern nicht nur der Sparda-Bank unterlaufen. Auch die PSD-Bank, die Volks- und Raiffeisenbank, Sparkasse und ING-DiBa sollen fehlerhafte Passagen verwendet haben.

Wir helfen Ihnen gerne weiter

+49 (0) 9436-90 38 660